Köstliche Feigen
Jetzt ist Zeit für die frischen Früchte des Feigenbaumes. Feigen sind auch pur ein Genuss, die Haut kann durchaus mitgegessen werden.
Feigen stammen aus dem Vorderen Orient und gedeihen bevorzugt im mediterranen Klima, der Baum blüht mehrmals im Jahr. Es gibt zahlreiche Sorten, mit gelber, grüner, roter oder violetter Schale, das Fruchtfleisch kann hellgelb bis dunkelrot sein.
Feigen können mitsamt der samtig-zarten Haut gegessen und verarbeitet werden. Lediglich Stiel und Blütenansatz sollten vorher entfernt werden.
Saison
Frische Feigen sind das ganze Jahr über erhältlich. Die Hauptsaison ist zwischen Juli und November. Im Winter kommen Feigen aus Brasilien, Kalifornien oder Australien zu uns. Diese Exemplare sind durch die langen Transportwege aber weniger aromatisch als europäische Ware und auch noch teurer.
Lagerung
Reife Früchte sind weich und extrem druckempfindlich, sie sollten sehr behutsam angefasst werden. Tritt an der kleinen Öffnung am runden Ende ein Honigtropfen aus, ist das ein Zeichen von Überreife. Frische Feigen sollten möglichst nebeneinander im Kühlschrank gelagert werden, doch auch dort halten sie sich nur wenige Tage.
Jungbrunnen
Feigen sind Symbol für Fruchtbarkeit und Schönheit. Sie fördern die Darmgesundheit, regen den Gallenfluss an und haben heilsame Wirkung auf die Bronchien.
Auf dem Feigenhof in Wien Simmering werden Dutzende Sorten Feigen kultiviert – Sultane, Dalmatie, Brown Turkey, Madeleine des deux Saisons. Jetzt werden die Herbstfeigen geerntet. Verkauf ab Hof, Freitag 14-18 Uhr (Juli bis Oktober), Samstag 10-17 Uhr (15. März bis 20. Dezember).
Rezepte
>> Feigen-Tarte-Tatin mit Blauschimmelkäse
>> Feigen-Tartelettes mit Thymian und Rotschmierkäse
>> Kalbsschulter mit Feigensalat
>> Kichererbsenpizza mit Ricotta und Feigen
>> Schoko-Grießpudding mit Honigfeigen
Mehr Rezepte mit Feigen finden Sie in der GUSTO Rezeptsammlung.